Abschied aus Zwickau

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Zwickau – Am gestrigen Sonntag wurden die Oblaten nach 30 Jahren aus Zwickau verabschiedet.

Zahlreiche Mitbrüder haben in den vergangenen drei Jahrzehnten im Pfarrdienst gearbeitet, sich am christlichen Gymnasium engagiert und als Gefängnisseelsorger in der westsächsischen Stadt gewirkt.

Nachdem die beiden zuletzt in Zwickau tätigen Patres im letzten Jahr den Wunsch äußerten in ihre polnische Heimat zurückzukehren, stellte sich die Frage nach der Zukunft der Niederlassung. „Wir haben uns im Provinzrat ausgiebig mit der Situation auseinandergesetzt. Dabei haben wir feststellen müssen, dass wir so kurzfristig keine Mitbrüder haben, die wir bis diesen Sommer nach Zwickau schicken könnten. Deshalb haben wir den Bischof gebeten, uns zum Juli 2022 vom Dienst zu entpflichten“, so Pater Provinzial Felix Rehbock.

Pater Rehbock, der selber einige Jahre in Zwickau tätig, war betont in einem Brief an die Gemeinde, dass er „wie die anderen Mitbrüder auch, gerne in Zwickau gelebt habe. Die Arbeit in den Pfarreien, am Peter-Breuer-Gymnasium und in der Studentengemeinde haben mir sehr viel Freude gemacht. Deshalb fällt es mir nun auch nicht leicht, als Provinzial der Oblaten das Ende unserer Präsenz in Zwickau veranlassen zu müssen“.

Am Nachmittag des 14. August fand der Verabschiedungsgottesdienst der Oblaten in der Kirche St. Nepomuk statt, anschließend bestand die Möglichkeit zur Begegnung und zur persönlichen Verabschiedung von den Oblaten, die durch den Provinzial, den Provinzökonom und weitere Mitbrüder vertreten waren.